| Litauen 2009 |
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Die Band am Glockenturm in Vilnius (Quelle: Weis) |
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Die Band am Glockenturm in Vilnius (Quelle: Weis) |
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Auftritt am 02.08.2009 im Hafen von Klaipeda bei der 700 Jahr Feier zusammen mit dem berühten Trompeter "Kongo" (Vytautas Grubliauskas) (Quelle: Fitz) |
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Auftritt am 07.08.2009 in Vilnius "Mokytoyu namai", Teachers house (Quelle: Fitz) |
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Litauenbesuch war eine runde Sache Blütenweg-Jazzer: Auftritte in Vilnius, in Klaipeda - und in 11 000 Meter Höhe / Kontakte mit Chor werden ausgebaut Bensheim. Höhepunkt der Litauenreise der Original Blütenweg Jazzer waren das Treffen mit dem Chor "Aukuras" in Klaipeda sowie das Geburtstags- und Hochzeitsständchen der Band in 11 000 Meter Höhe beim Rückflug. Zu ihrem 30-jährigen Jubiläum beschenkten sich Blütenweg-Jazzer und ihre Fans mit einer Reise nach Litauen. Zunächst ging es in zwei Gruppen mit dem Flugzeug nach Vilnius, wo man sich am Abend im Hotel Klaipeda und der historischen Altstadt traf. Früh am nächsten Tag, führte die Reise mit dem Bus nach Klaipeda, wo die Band am Nachmittag einen Auftritt beim Hafenfest und der gleichzeitig stattfindenden "The Tall Ship's Races Baltic 2009" hatte, zu der fast eine Million Besucher kamen. Hierzu waren über 100 "Windjammer" nach Klaipeda gekommen. Ein ganz besonderes Highlight war das Segelschulschiff der russischen Marine, die "Mir". Als Gastspieler zu diesem Konzert konnte die Band den in Litauen bekannten Jazzmusiker und Parlamentarier "Kongo", Vytautas Grubliauskas, gewinnen. Bereits nach wenigen Minuten war der Platz vor der großen Bühne im Hafen von Klaipeda gefüllt. Umrahmt von unzähligen Segelschiffen brannte die Band um Bandleader Bruno Weis ein Feuerwerk von Dixieland und Oldies ab. Zur Erholung ging es am folgenden Tag auf die Kurische Nehrung mit dem Besuch des Ferienhauses von Thomas Mann in Nidda. Hier konnte in bezaubernder Umgebung Kraft für den Reisehöhepunkt am Abend getankt werden. Man folgte der Einladung des Chores "Aukuras" der Stadt Klaipeda am Abend in den städtischen Konzertsaal. Der Chor Aukuras ist ein bei unzähligen internationalen Chorwettbewerben erfolgreiches Ensemble und war in den Jahren 2003 und 2007 in der Partnerstadt Mannheim, beim Gesangverein Flora in Käfertal, zu Gast. Über Tina Weis und Gernot Herweh konnte der Kontakt zum Chor hergestellt werden. Beeindruckend die Begrüßung des Chores mit einigen litauischen Volksliedern. Schon nach den ersten Takten waren die Gäste aus Bensheim von diesen Stimmen angetan. Obwohl ohne Schlagzeug und ohne Bass, spielten die Blütenweg-Jazzer "unplugged" und begeisterten die Gastgeber und ihre Fan-Gemeinde, wobei "Dago" Hans-Dieter Vötter, einen Tisch und ein Waschbrett als Schlagzeug umfunktionierte. Nach kurzer Zeit konnte dann ein E-Bass und Drum mit eingebracht werden, so dass auch Günter Flassak am Bass mit einsteigen konnte. Höhepunkt war dann der gemeinsame Auftritt von Band und Chor - das beste Beispiel musikalischer Völkerverständigung. D er nächste Tag stand im Zeichen der Stadtbesichtigung von Klaipeda (ehemals Memel) und dem Ausflug in die litauische Kurstadt und das Ostseebad Palanga. Mit einem Besuch des Wallfahrtsorts "Kreuzberg", von dem 1993 Papst Johannes Paul II. predigte, ging die Fahrt über die Wasserburg Trakai nach Vilnius. Dort traf man sich am frühen Morgen auf dem Kathedralenplatz rund um den 52 Meter hohen Glockenturm zum Gruppenfoto. Die Band ließ es sich nicht nehmen, den Tag mit einem schwungvollen Einstand auf den Stufen des Glockenturms zu beginnen. Die 590 000 Einwohner zählende Hauptstadt Litauens konnte dann bei der anstehenden Stadtführung ihre Reize mit Altstadt, über 42 Kirchen, der Universität und sehr viel Grün und, wie die Reiseführerin erklärte, sozialistischer Renaissance, zeigen, was die Reiseteilnehmer in den verbleibenden Tagen auf eigene Faust noch genauer erkunden konnten. Das Abschlusskonzert fand in einem der zahlreichen Hinterhöfe der Vilniuser Studentenszene statt. Die Band verstand es wie gewohnt in den einzelnen Musikstücken ihre Mitglieder vorzustellen. Ob "Dago" am Schlagzeug, Günter Flassak am Bass, Rainer Dorstewitz am Tenorbanjo oder Peter Glenewinkel am der Posaune, der Funke sprang gleich auf das Publikum über. Bruno Weis, Gitarrenbanjo und Waschbrett, band die Zuhörer mit seiner passenden Moderation mit ein. Insbesondere Wolfgang Völker, Trompete und Gesang, sowie Wieland Glöckner, Klarinette, Saxofon und Gesang, sorgten im Wechsel und gemeinsam für einen gelungenen Abschluss der Jubiläumsreise. Auf dem Rückflug spielten die Bandmitglieder spontan für ein Geburtstagsständchen für einen weiblichen dänischen Fan sowie ein Ständchen zum ersten Hochzeitstag für ein mitgereistes Paar in 11 000 Meter Höhe. Nachdem sich die Lufthansa-Crew (der Co-Pilot ist selbst Saxofonist) den Glückwünschen anschloss, folgte eine weitere Einlage für die Mitreisenden und die Mannschaft. Die Reise, von Bernd Degenhard, bestens organisiert und begleitet, hinterließ bei den Reiseteilnehmern bleibende Eindrücke. Besonders der Kontakt mit dem Chor aus Klaipeda soll aufrechterhalten und in Bensheim wiederholt werden. Die ersten Vorbereitungen hierzu wurden bereits abgestimmt und die Planungen für die weitere Band- und Fanclubreise haben begonnen. Bergsträßer Anzeiger, 11.08.2009 |